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	<title>ETF Archive - ichliebegeld.net</title>
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		<title>Was passiert mit meinem ETF im Falle einer Scheidung?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 14:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechtsanwalt Niklas Clamann gibt dir einige Tipps, um dein Vermögen bei einer Scheidung zu schützen. Ich selbst war und bin nicht in dieser Situation und kann dir nichts dazu raten. Daher freue ich mich umso mehr, dass sich jemand mit Expertise aus diesem Bereich an mich gewandt hat. Ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Niklas Clamann aus Münster Der Vermögensaufbau mithilfe von&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ichliebegeld.net/was-passiert-mit-meinem-etf-im-falle-einer-scheidung/">Was passiert mit meinem ETF im Falle einer Scheidung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ichliebegeld.net">ichliebegeld.net</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.online-scheidung-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rechtsanwalt Niklas Clamann</a> gibt dir einige Tipps, um dein Vermögen bei einer Scheidung zu schützen. Ich selbst war und bin nicht in dieser Situation und kann dir nichts dazu raten. Daher freue ich mich umso mehr, dass sich jemand mit Expertise aus diesem Bereich an mich gewandt hat.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Niklas Clamann aus Münster</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vermögensaufbau mithilfe von <a href="https://ichliebegeld.net/was-ist-ein-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> gewinnt derzeit immer größere Bedeutung. Sich durch <a href="https://ichliebegeld.net/4-etf-portfolios-mit-denen-du-dir-bei-trade-republic-eine-altersvorsorge-aufbauen-kannst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sparpläne</a> und Investitionen finanzielle Freiheit und frühzeitige Renten zu ermöglichen, ist für viele – gerade auch jüngere – Menschen besonders attraktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso ärgerlicher ist es, wenn einem die Scheidung einen Strich durch die Rechnung macht. Dieses Problem erlebe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als <a href="https://www.online-scheidung-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheidungsanwalt</a> immer wieder. Damit dir dies nicht passiert, zeige ich dir die <strong>Auswirkungen einer Ehescheidung auf deine Wertpapiere</strong>. Plus Möglichkeiten, um dein <strong>angespartes Vermögen zu schützen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierfür muss man zunächst verstehen, welche Rolle ETF und Aktiendepots bei einer Scheidung spielen. <strong>Dies hängt  davon ab, in welchem Güterstand du nach der Eheschließung lebst.</strong> Das ist – wenn du wie die meisten Menschen, die heiraten, keinen Ehevertrag geschlossen hast – der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Doch was bedeutet das genau?</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Zugewinnausgleich</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der <strong>Zugewinngemeinschaft</strong> soll der <strong>während der Ehezeit erworbene Zugewinn am Ende der Ehe auf Antrag hälftig geteilt</strong> werden. Der Zugewinn ist das, was jeder Ehegatte für sich genommen während der Ehezeit an Vermögen hinzugewonnen hat. Bei jedem Ehegatten wird geschaut, welches Vermögen er zum Beginn der Ehe (also am Tag der Hochzeit) und welches Vermögen er zum Ende der Ehe hat (Tag der Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat einer von euch dabei einen höheren Zugewinn als der andere erwirtschaftet, wird am Ende der Ehe dieser Überschuss zwischen euch aufgeteilt. Voraussetzung ist, dass der Zugewinnausgleich auch bei Gericht beantragt wurde. Anders als viele denken wird er nicht automatisch mit der Scheidung durchgeführt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>In den Zugewinn fallen <strong>alle Vermögenswerte, die während der Ehezeit erlangt wurden</strong>. Das bedeutet in Bezug auf ETF und andere Wertpapiere: <strong>neu hinzuerworbene Wertanlagen werden hinzugerechnet</strong>; ebenso die während der Ehezeit <strong>eingetretenen Wertsteigerungen bereits vorhandener Anlagen</strong>.</p></blockquote>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die besondere Problematik in Bezug auf Wertpapiere</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Problematik im Hinblick auf Wertpapiere kann sich hierbei aus den Wertschwankungen ergeben. Für die Berechnung des Endvermögens beim Zugewinn ist die sogenannte „Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages“ maßgeblich. Der <strong>Scheidungsantrag wird mit der Zustellung beim Antragsgegner rechtshängig.</strong> Solltest du dich also von deinem Partner scheiden lassen wollen und von deinem Anwalt einen Scheidungsantrag bei Gericht einreichen lassen, ist dieser dann rechtshängig, wenn das Gericht die Zustellung bei deinem Expartner vorgenommen hat. Zu diesem Zeitpunkt fließen jedoch noch keinerlei Zahlungen. <strong>Fällig</strong> wird der Zugewinnausgleichsanspruch nämlich <strong>erst mit Beendigung des Güterstandes,</strong> also <strong>mit der Rechtskraft der Scheidung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischen der Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages und der Rechtskraft des Scheidungsbeschlusses kann einige Zeit vergehen</strong>. Das kann aufgrund von <strong>Marktschwankungen</strong> zu sehr ungünstigen Ergebnissen für denjenigen führen, der in Wertpapiere investiert hat. Kommt es in der Zwischenzeit zu einem <strong>Wertverlust</strong> der Aktiendepots, wird dieser <strong>NICHT mehr bei der Zugewinnberechnung berücksichtigt</strong>.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dafür ein Beispiel</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Du und dein Ehepartner seid beide ohne Vermögen in die Ehe gestartet. Während der Ehezeit hast du dein Vermögen in Wertpapiere investiert und gute Gewinne erwirtschaftet. Zum Zeitpunkt der Rechtshängigkeit der Ehescheidung hast du 100.000 € Vermögen in Wertpapieren erwirtschaftet. Deinem Partner waren Wertpapiere zu unsicher. Er hat sein Vermögen nicht investiert, sondern lediglich etwas auf ein Sparkonto gelegt und damit am Ende der Ehe 50.000 € angespart.</p><p>Vergleicht man eure jeweiligen Zugewinne ergibt sich bei dir ein Überschuss in Höhe von 50.000 €. Dieser wird im Rahmen des Zugewinnausgleichsverfahrens hälftig geteilt. Dein Expartner erhält von dir 25.000 €. Am Ende der Ehe habt ihr beide ein Vermögen von jeweils 75.000 €. </p><p>Allerdings erhält dein Expartner diese 25.000 € auch dann, wenn der Wert deines Anlagevermögens in der Zwischenzeit (aus welchen Gründen auch immer) auf 75.000 € gesunken ist.&nbsp;Du gehst mit einem Vermögen von 50.000 € aus der Ehe; dein Expartner mit 75.000 €. Das Risiko des Wertverlustes trägst du nach der gesetzlichen Regelung ab der Rechtshängigkeit der Scheidung allein.</p></blockquote>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Ergebnis mag für denjenigen, der den Wertverlust alleine auffangen muss, ungerecht wirken. Es ist jedoch gesetzlich so geregelt und auch vom Bundesgerichtshof für genau eine solche Konstellation als rechtmäßig entschieden worden. Für den, der in Wertpapiere investiert, ist es wichtig sich darüber bewusst zu sein, welche Auswirkungen der Zugewinnausgleich – im worst case – haben könnte. Und wie dem entgegnet werden kann.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Gütertrennung als Lösung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Güterstand ist dafür verantwortlich, wie sich die Scheidung auf deine Wertpapiere auswirkt. Neben dem gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gibt es noch die Möglichkeiten den Güterstand der <strong>Gütertrennung </strong>oder auch der <strong>Gütergemeinschaft</strong> zu wählen. Für beide ist es notwendig einen <strong>notariellen Vertrag</strong> festzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gütergemeinschaft stellt in Deutschland die absolute Ausnahme dar. Hierbei wird alles, was während der Ehe erworben wird, automatisch zum gemeinsamen Vermögen beider Eheleute.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Bei der <strong>Gütertrennung</strong> ist das Gegenteil der Fall. Sowohl während der Ehezeit als auch danach<strong> behält jeder Ehegatte das, was er selbst an Vermögen erwirtschaftet hat, ohne einen Ausgleich am Ende. </strong>Deine Investitionen in Wertpapiere wären durch die Scheidung nicht betroffen. Je nach Beziehungskonzept kann die Gütertrennung durchaus sinnvoll sein. Besonders dann, wenn ihr beide finanziell unabhängig bleiben wollt und eigenständige Investitionen vornehmt.</p></blockquote>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings möchten viele Paare nicht diese radikale Trennung.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die modifizierte Zugewinngemeinschaft als Kompromiss</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn einer von euch z.B. wegen der Familienplanung beruflich zurücksteckt, erscheint es häufig fairer, wenn der andere dafür finanziell mit einspringt. Statt einer vollständigen Gütertrennung besteht aber auch die Möglichkeit die <strong>Zugewinngemeinschaft lediglich zu modifizieren</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt <strong>bestimmte Vermögenswerte wie etwa die Wertpapiere aus dem Zugewinn herausnehmen.</strong> Auch diese Modifikationen müssen in einem <strong>notariellen Ehevertrag</strong> festgelegt werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Welche Modifikationen sinnvoll sind, ist immer vom Einzelfall und der jeweiligen Lebensplanung abhängig. Macht euch vorher gemeinsam Gedanken darüber, wie ihr euch eure Zukunft sowohl persönlich als auch finanziell vorstellt. Und welche Absicherungen ihr für den Fall einer Scheidung wünscht.</p></blockquote>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte eine <strong>Beratung bei einem Notar</strong> stattfinden. Sucht dabei einen Notar auf, der sich auf Familienrecht spezialisiert hat. <strong>Er entwirft mit euch gemeinsam einen Vertrag, der sowohl rechtlichen Anforderungen als auch euren persönlichen Vorstellungen und Wünschen entspricht</strong>. Wichtig ist, dass keiner von euch durch diesen Vertrag über die Maße benachteiligt wird. Denn sonst kann das Gericht den Ehevertrag im Falle der Scheidung für unwirksam erklären.</p>



<div style="height:33px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aber was macht man, wenn die Scheidung schon ansteht?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn ihr euch schon in der Trennung befindet, könnt ihr im Rahmen einer sogenannten <strong>Scheidungsfolgenvereinbarung</strong> gemeinsam und einvernehmlich eine Regelung finden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ihr könnt umfassende Vereinbarungen für Folgen eurer Scheidung treffen, auch bezüglich des Zugewinnausgleiches. <strong>Wie in einem Ehevertrag</strong> habt ihr die Möglichkeit den Zugewinnausgleich vollständig auszuschließen und eine Gütertrennung zu vereinbaren. Ihr könnt aber auch <strong>einzelne Vermögenswerte, also beispielsweise eure Aktiendepots, aus dem Zugewinn herausnehmen</strong>. Und weitere Folgen eurer Scheidung festlegen, etwa zum Thema Unterhalt oder Sorgerecht.&nbsp;</p></blockquote>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Vereinbarung kann das Scheidungsverfahren erheblich vereinfachen. Denn über alle Punkte, die ihr dort schon festlegt, braucht ihr vor Gericht nicht mehr streiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte bei dir also die Scheidung anstehen und du möchtest deinen ETF vor Einwirkungen durch den Zugewinnausgleich schützen, dann versuche doch <strong>mit deinem Expartner schon im Vorfeld eine einvernehmliche Lösung</strong> zu finden.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso wie beim Vermögensaufbau muss man auch beim Vermögensschutz selbst tätig werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meiner Ansicht nach stellt hierbei die <strong>modifizierte Zugewinngemeinschaft eine bisher noch viel zu unbekannte und unterschätzte Möglichkeit</strong> dar, um eine für einen persönlich passende Regelung zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die Regelungen der <strong>klassischen Zugewinngemeinschaft stammen noch aus einer Zeit der sogenannten Hausfrauenehe</strong>, sodass sie heute in vielen Haushalten nicht mehr der Lebenswirklichkeit entsprechen. Andererseits führt einer Gütertrennung doch häufig zu einer Benachteiligung der Person, die für die Familie beruflich zurücksteckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>selbst gewählten Modifikationen</strong> können einem hingegen die Möglichkeit bieten die <strong>finanzielle Freiheit zu bewahren</strong>. Gerade in Bezug auf Aktien, <a href="https://ichliebegeld.net/was-ist-ein-etf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ETF</a> und sonstige Wertpapiere stellt dies einen tollen Weg dar, die erarbeiteten Investitionen zu schützen, ohne eine vollständige Trennung der Finanzen herbeizuführen.</p>
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		<title>Was bedeutet der ETF-Name?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[670306]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 16:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kein festes Regelwerk oder gesetzliche Vorgaben. Letztendlich ist es ein Produktname und der ist frei wählbar. So wie es „Coca Cola Zero Zucker“ in der 1-Liter-Flasche gibt. Es hat sich aber ein Schema eingebürgert, an dem man sich grob orientieren kann. Ein ETF-Name setzt sich meist aus 4 Bausteinen zusammen. Name des ETF-Anbieters Name des Index regulatorische Hinweise&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt kein festes Regelwerk oder gesetzliche Vorgaben. Letztendlich ist es ein Produktname und der ist frei wählbar. So wie es „Coca Cola Zero Zucker“ in der 1-Liter-Flasche gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat sich aber ein Schema eingebürgert, an dem man sich grob orientieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ETF-Name setzt sich meist aus <strong>4 Bausteinen</strong> zusammen.</p>



<ol class="wp-block-list" type="1"><li>Name des ETF-Anbieters</li><li>Name des Index</li><li>regulatorische Hinweise</li><li>Zusatzangaben</li></ol>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading">Name des ETF-Anbieters</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An erster Stelle steht der <strong>Name des Anbieters, also des Emittenten/Herausgebers</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Z.B. Vanguard, iShares, Xtrackers, Lyxor, Amundi.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zugrundeliegender Index</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An zweiter Stelle steht der <strong>Name des Index, den der ETF nachbildet</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Z.B. DAX, MSCI World, S&amp;P 500, MSCI ACWI, MSCI Emerging Markets, FTSE All-World.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Hinweise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dritter Stelle stehen regulatorische Hinweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Z.B. <strong>UCITS</strong>. Das bedeutet, dass der ETF den UCITS-Regeln der EU entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kommt die Bezeichnung „ETF“. Das soll ihn von ähnlichen Produkten wie ETC, ETN und ETP abgrenzen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zusatzangaben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Davon gibt es eine Menge. Die für dich wichtigsten bzw. am häufigsten vorkommenden sind:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>USD, GBP, CHF</strong> etc. = Das sind <strong>Währungen</strong>. Diese werden manchmal aufgeführt, wenn der ETF nicht in Euro geführt wird (Wechselkursrisiko).</li><li><strong>Acc, C, D, Dis, Dist</strong> = Hier geht es um die <strong>Ertragsverwendung</strong>. Die Erträge eines Fonds (Zinsen, Dividenden) verbleiben entweder im Fonds und werden weiter verwendet oder sie werden an dich ausgeschüttet.<ul><li><strong>einbehaltend (thesaurierend)</strong> = <strong>Acc</strong> (Accumulating), C (capitalisation)</li></ul><ul><li><strong>ausschüttend</strong> = D, Dis, <strong>Dist </strong>(distributing)</li></ul></li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein Beispiel</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="257" data-attachment-id="404" data-permalink="https://ichliebegeld.net/was-bedeutet-der-etf-name/aufbau-etf-name/" data-orig-file="https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name.jpg" data-orig-size="1192,299" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1607704688&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Aufbau-ETF-Name" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name-1024x257.jpg" src="https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name-1024x257.jpg" alt="" class="wp-image-404" srcset="https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name-1024x257.jpg 1024w, https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name-300x75.jpg 300w, https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name-768x193.jpg 768w, https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name-800x201.jpg 800w, https://ichliebegeld.net/wp-content/uploads/2020/12/Aufbau-ETF-Name.jpg 1192w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">iShares ist der ETF-Anbieter. MSCI World der Name des nachgebildeten Index. UCITS heißt, er entspricht den UCITS-EU-Regeln. USD bedeutet, dass der Fonds in US-Dollar und nicht in Euro geführt wird. Acc heißt, dass die Erträge im Fonds einbehalten (thesauriert) werden.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading">WKN und ISIN</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über die WKN oder die ISIN lässt sich jedes in Deutschland an der Börse gehandeltes Wertpapier <strong>eindeutig zuordnen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WKN</strong> (Wertpapierkennnummer): <strong>6-stellige</strong> Ziffern- und Buchstabenkombination. Im o.g. Beispiel für den iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) lautet die WKN „A0RPWH“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ISIN</strong> (International Securities Identification Number; internationale Wertpapierkennnummer): <strong>12-stellige</strong> Ziffern- und Buchstabenkombination. Im o.g. Beispiel lautet die ISIN „IE00B4L5Y983“.</p>
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		<title>Was ist ein ETF?</title>
		<link>https://ichliebegeld.net/was-ist-ein-etf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[670306]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 20:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Korb]]></category>
		<category><![CDATA[passiv gemanagt]]></category>
		<category><![CDATA[Vanguard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein börsengehandelter Fonds Die Abkürzung ETF steht für “Exchange Traded Funds”. Übersetzt ist dies ein Fonds, der an einer Börse gehandelt wird. Ein ETF bündelt mehrere Wertpapiere, z.B. Aktien. Das kannst du dir wie einen Korb vorstellen. Gekoppelt an einen Index Außerdem ist ein ETF an einen Index gekoppelt. Du kennst vielleicht den DAX, den Deutschen Aktienindex. Momentan misst er&#8230;</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Ein börsengehandelter Fonds</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abkürzung ETF steht für “<strong>Exchange Traded Funds</strong>”. Übersetzt ist dies ein <strong>Fonds, der an einer Börse </strong>gehandelt wird. Ein ETF bündelt mehrere Wertpapiere, z.B. Aktien. Das kannst du dir wie einen <strong>Korb </strong>vorstellen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading">Gekoppelt an einen Index</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ist ein <strong>ETF an einen Index gekoppelt</strong>. Du kennst vielleicht den <a href="https://www.boerse-frankfurt.de/index/dax/zugehoerige-werte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAX</a>, den Deutschen Aktienindex. Momentan misst er die 30 (bald 40) größten und liquidesten Unternehmen am deutschen Aktienmarkt. Einige darin enthaltene Unternehmensnamen hast du bestimmt schon mal gehört: SAP, Siemens, Allianz, Telekom, Volkswagen, Beiersdorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der DAX ist ein kapitalisierungsgewichteter Index. Das bedeutet, dass er vorrangig den Börsenwert eines Unternehmens berücksichtigt. Je höher der Börsenwert eines Unternehmens, desto mehr Anteile vom Unternehmen sind im Index enthalten. Es gibt also eine unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Unternehmen. Ein Beispiel: SAP ist momentan mit 10,2% im DAX enthalten; Volkswagen mit 2,6%.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Zusammensetzung eines Index bestimmt der Index-Anbieter</strong>. Der DAX z.B. wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börsen-Zeitung entwickelt. Er wurde 1988 eingeführt. Ein Index bleibt mit seinen grundsätzlichen Kriterien langfristig so, wie er eingeführt wird. Ab und an kann es eine Veränderung geben. So wie beim DAX, der ab dem Jahr 2021 statt nur 30 Unternehmen &nbsp;40 enthalten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Index ist also etwas, was auf dem Papier existiert. Er ist ein gedankliches Konstrukt. „Ich, der Index-Anbieter, lege fest, dass mein neuer Index die 40 größten und liquidesten Unternehmen Deutschlands enthält. Ich taufe ihn auf den Namen „DAX“.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein ETF bildet einen Index nach</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neben dem Index-Anbieter gibt es noch den ETF-Anbieter</strong>. Der <strong>ETF-Anbieter</strong> <strong>überlegt sich einen Namen für seinen ETF</strong> auf den Index, z.B. „Unser Super-ETF auf den DAX“. Ein Fonds Manager, der beim ETF-Anbieter arbeitet, <strong>füllt nun den Korb</strong> vom „Unser Super-ETF auf den DAX“. Er kauft die Aktien der unterschiedlichen Unternehmen einzeln an der Börse ein. 1:1. Genau zu den Anteilen, wie sie im Index aufgeführt sind. Der ETF bildet also den Index nach.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>Diesen gefüllten Korb bietet der ETF-Anbieter an der Börse an. Und du kannst ihn kaufen.</strong></p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt, denn es gibt auch ETF, die die Aktien NICHT direkt einkaufen. Ich mache es an dieser Stelle aber lieber nicht zu kompliziert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



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<h2 class="wp-block-heading">ETF sind passiv gemanagte Fonds</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich wird bei Fonds <strong>zwischen aktiv und passiv gemanagten Fonds unterschieden</strong>. ETF sind passiv gemanagte. Das Wort „passiv“ ist ein wenig irreführend, denn es gibt durchaus den erwähnten Fonds Manager, der tätig wird und aktiv ist. Er macht das allerdings nicht so häufig und intensiv, wie ein Fonds Manager bei aktiv gemanagten Fonds.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <strong>aktiv gemanagten Fonds</strong> versucht der Fonds Manager den <strong>Markt zu schlagen</strong>. Er überlegt sich, welche Aktien sich zukünftig am besten entwickeln. Mit welchen Unternehmen die höchsten Gewinne eingefahren werden können. Die kauft er dann ein. Und beobachtet im Zeitverlauf ständig, wie sie sich entwickeln. Er greift sehr häufig ein. Verkauft, kauft, verkauft usw. Das kann täglich oder noch häufiger passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fonds Manager vom <strong>passiv gemanagten Fonds (ETF)</strong> hat da etwas <strong>weniger Arbeit</strong>. Denn er <strong>kauft am Anfang einfach nur stumpf genau das ein, was der Index enthält</strong>. Der „Super-ETF auf den DAX“ hat dabei eine genaue <strong>Vorgabe, wie oft er sich den Index anschauen und den Korb anpassen soll</strong>. Beispielsweise alle 3 Monate. Er vergleicht dann die Inhalte vom ETF-Korb mit den Inhalten des Index. Aktien, von denen zu viele im Korb sind, verkauft er an der Börse. Aktien, von denen zu wenige im Korb sind, kauft er nach. Er handelt viel seltener als der Fonds Manager vom aktiv gemanagten Fonds.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">ETF basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits um 1900 erforschte der Mathematiker Louis Bachelier den Aktienmarkt. Bachelier gilt als Gründer der Finanzmathematik. Damals wurde er nicht beachtet, da es nicht angesehen war, als Mathematiker Aktien zu analysieren. 1952 entwickelte Harry Max Markowitz die Moderne Portfoliotheorie, für die er Jahrzehnte später (1990) den Nobelpreis erhielt. Diese Moderne Portfoliotheorie dachte ein Anderer weiter.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte des ETF</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das war der Wirtschaftsprofessor Paul A. <strong>Samuelson</strong>. Er wurde 1970 mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet. 1974 <strong>forderte</strong> er<strong> in einem wissenschaftlichen Beitrag dazu auf, dass doch bitte endlich jemand einen Investmentfonds auflegen soll, der einfach nur passiv den Standard &amp; Poor´s 500 nachbildet</strong>. Was bei uns der DAX ist, ist bei den Amerikanern der Standard &amp; Poor´s 500.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samuelson war überzeugt: <strong>Kein Anleger würde es nach Abzug der Kosten auf Dauer schaffen, den Index zu schlagen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon hörte John C. Bogle, Chef einer Investmentgesellschaft. Er war frustriert. Denn er und seine hoch bezahlten Fonds Manager schafften es tatsächlich nicht, den wichtigsten Index der USA zu schlagen. <strong>Bogle gründete</strong> daraufhin zusammen mit Burton Malkiel die neue Investmentgesellschaft mit dem Namen<strong> Vanguard</strong>, die ausschließlich Indexfonds anbot. Und dies der breiten Bevölkerung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Suchen Sie nicht die Nadel, kaufen Sie den Heuhaufen!“</p><cite>John C. Bogle</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der allererste ETF hieß „Vanguard 500 Index Funds“. Vanguard existiert noch heute und ist nach Blackrock der zweitgrößte ETF- Anbieter weltweit. In Europa wurden ETF zum ersten Mal im Jahr 2000 angeboten. Weltweit gibt es momentan ca. 7.000 Stück, in Deutschland werden ca. 1.800 angeboten.</p>
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